Was ist Forex?

Forex-Trading ist in den letzten Jahren enorm populär geworden und  bietet für Trader eine interessante Möglichkeit, bereits mit geringem Kapitaleinsatz an den Finanzmärkten aktiv zu werden und Gewinne zu
erzielen.

!! ABER ACHTUNG: VERLUSTE – BIS HIN ZUM TOTALVERLUST SIND GENAUSO MÖGLICH !!  

Doch was ist Forex-Trading eigentlich?
Der Forex Markt (Foreign Exchange Market, FX Market oder kurz Forex) ist mit etwa 6 Billionen US Dollar Tagesumsatz der weltweit größte Finanzmarkt. Beim Forex-Trading handeln die Marktteilnehmer (Trader) außerbörslich mit dem Kauf und Verkauf von internationalen Währungen.
Der Handel erfolgt hier immer mit Währungspaaren – z.B. EUR/USD oder EUR/GPB. Die Trader kaufen somit die Währung eines Landes gegen die Währung eines anderen Landes und spekulieren auf
Kursveränderungen zu Ihrem Vorteil.
Da der Großteil dieses Handels heute praktisch ausschließlich elektronisch via Internet erfolgt, ist der Forex-Markt sehr einfach zugänglich und somit für viele private Trader höchst interessant.

Die Marktteilnehmer
Wie bereits erwähnt ist der Forex-Markt für alle möglichen Marktteilnehmer zugänglich. Neben privaten Tradern sind aber vor allem
große Kreditinstitute, Industrieunternehmen und private Devisenhändler im Markt aktiv und sorgen dafür, dass dieser stets liquide ist.


Der Handel (u.a. der privaten Trader) erfolgt über Broker, welche als Schnittstelle zwischen den einzelnen Marktteilnehmern fungieren.

Bild: US Notenbank – Federal Reserve

Zeithorizont und Hebel beim Trading
Der Zeitraum für die Handelsgeschäfte kann vom Wochenbereich bis in den Sekundenbereich reichen. Je nach Zeithorizont variieren die  Trading-Strategien stark.
Im Gegensatz zur Börse ist der Forex Markt unter der Woche rund um die Uhr „geöffnet“. Der Forex-Handel beginnt immer Sonntags um 23:00 Uhr und endet am Freitag der gleichen Handelswoche um 23:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
Prinzipiell ist für den Forex-Handel im Gegensatz zum Aktienhandel nur ein relativ geringer Kapitaleinsatz nötig. Es muss lediglich eine Sicherheitsleistung, die sog. Margin, beim Broker hinterlegt werden. Die Margin beträgt je nach Broker oft nur 0,25% bis  5% des Transaktionsvolumens, sodass man z.B. bei einer Margin von 1% mit 1000€ Kapitaleinsatz ein Handelsvolumen von 100.000€ bewegt werden.
Durch den zusätzlichen Hebel erhöhen sich somit die Gewinnchancen, jedoch auch die Verlustrisiken. Beim ernsthaften Trading kommt man daher um ein sauber ausgearbeitetes und dokumentiertes
Risikomanagement nicht herum.


Vorteile des Forex Marktes
Bedingt durch das enorme Handelsvolumen, ist der Forex Markt ein äußerst liquider Markt. Die Teilnehmer können rund um die Uhr aktiv handeln, was z.B. das Risiko Kurslücken wie bei Aktienmarkt vermindert.  Ein weiter Vorteil ist wie beschrieben der Finanzhebel, wo man mit einem geringem Kapitaleinsatz, weitaus höhere Beträge bewegen kann.
Somit sind natürlich die möglichen Gewinnchancen weitaus höher –  doch aufgepasst: auch das Verlustrisiko steigt und sollte durch entsprechendes Risikomanagement (z.B. Stopp-Loss) begrenzt werden.


Die Handelssoftware
Für den manuellen Handel am Forex Markt benötigt jeder Trader eine Handelssoftware. Am weitesten verbreitet ist der MetaTrader 4, der vor allem durch eine einfache Bedienbarkeit glänzt. Zudem bietet er alle gängigen Instrumente zur Chartanalyse und bietet zudem die Möglichkeit automatisierte Trading-Systeme (EA – Expert Advisor) einzubinden.

Team PimpyourTrading

 

Beitrag verfasst von:

Michael Goder

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