Assets - Teil I: Sparbuch, Staatsanleihen & Bausparvertrag

Um zu verstehen, warum wir genau das machen, was wir machen (Kapitalaufbau mittels Börse & Trading), muss man sich zuerst einmal visualisieren, welche (seriöse) Möglichkeiten es am Finanzmarkt überhaupt gibt und welches Problem klassische Sparer haben.

Noch heute sind die Deutschen ein Volk der Sparer – nur ein kleiner Bruchteil der deutschen Bevölkerung beschäftigt sich aktiv mit dem Thema Kapitalaufbau an der Börse.

Viele “Anleger” vertrauen immernoch auf ihr Sparbuch oder ihrem Bausparvertrag – ohne zu wissen, das Sie so nach und nach an Kaufkraft verlieren. Schuld daran sind die sinkenden Zinsen (“0 Zins Politik der EZB”), welche wohl auch die nächsten Jahre kaum steigen werden – bei einer konstanten Inflation von etwa 1,5% – 2% pro Jahr. Diese Inflation ist auch bewusst gewollt und an und für sich nichts schlechtes (sofern Sie in diesem Rahmen bleibt).

Wir als Verdiener sollen aber stets darauf achten, dass unser Einkommen um mindestens diese 2% mehr pro Jahr wird. Legen wir also unser hart verdientes Geld in Finanzprodukte an, die noch UNTER der Inflationsgrenze liegen, so verlieren wir jedes Jahr an Kaufkraft.


Das Bild rechts zeigt dabei deutlich, was wir über Jahre an Kaufkraft verlieren, wenn wir unser Geld mit 0% Zinsen einfach liegen lassen würden.

 

Bei den aktuellen Zinsen auf Sparbüchern oder Girokonten (auf denen wir mittlerweile sogar Geld für die Kontoverwaltung zahlen müssen!) muss man keine Mathematik studiert haben, um zu sehen, dass diese Alternative nicht die Beste Geldanlage sein kann.

Ähnlich verhält es sich aktuell mit Staatsanleihen, bei denen man bei vermeintlich sicheren Ländern wie Deutschland sogar weniger! Geld zurück erhält, als das man dem entsprechenden Land geliehen hat – eigentlich ein absoluter Wahsinn.

Alternative Nummer 3 – und immernoch von vielen genutzt – ist der klassische Bausparsparvertrag. Aber auch dieses Finanzprodukt leidet unter den Niedrigzinsen und die Verzinszung kann inzwischen oftmals gerade einmal die Inflationsrate ausgleichen.

 

In Summe sind diese “Lieblingsfinanzprodukte” der Deutschen auch mit ein Grund für die schleichende Alterarmut – da die Ersparnisse einfach in Produkte angelegt werden, die weder einen finanziellen Vorteil bringen, noch überhaupt das Kapital vermehren. Wir fragen uns öfters, warum Banken diese überhaupt empfehlen….

In Teil II beschäftigen wir uns mit den Assets Fonds / ETFs, Einzelaktien und Trading(Forex).

 

Team PimpyourTrading

 

Beitrag verfasst von:

Michael Goder

Assetklassen- Teil I
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3 Gedanken zu „Assetklassen- Teil I

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